Unser erstes Wochenende in Plymouth voller Sturm, Bordalltag und unserem ersten Deep-Clean
Aktualisiert: vor 4 Tagen
Hallihallo ;)
Wir sind Claudi und Lorena und die 1. Woche unserer 6 Monate langen Reise ist einfach schon vorbei. Man kennt sich zwar erst seit einer Woche, aber es fühlt sich an, als würde man sich schon ewig kennen. Wir haben immerhin schon viel miteinander erlebt, auf See, aber größtenteils bis jetzt in Plymouth dank des Sturms. Und wir beide nehmen euch in diesem Blog bei unserem Wochenende mit.
Dadurch, dass wir im sicheren Hafen liegen, müssen wir keine Wache laufen und können bis um halb 9 schlafen und um 9 Uhr ein leckeres Frühstück in toller Gesellschaft genießen.

SAMSTAG:
Claudi musste ein bisschen früher aufstehen, weil sie mit Isabella, unserem Lehrer Daniel und natürlich unserer Köchin Ruth Küchendienst hatte. Claudi hat im Laufe ihres Küchendienstes Tische gedeckt, Essen ausgegeben, abgespült und Joghurt gestreckt. Während der Reise wollen wir nämlich auch mal unseren eigenen Joghurt machen.
Am Vormittag haben wir dann erst mal über unseren Ausflug am Freitag in das Kunstmuseum „The Box“ gesprochen und wir beide finden, dass es für ein Kunstmuseum ein gutes Museum ist. Dort gab es auch Anhänger, was Claudi sehr gefreut hat und da haben wir beide natürlich zugeschlagen. Wir haben uns beide jeweils einen kleinen roten Panda als Anhänger gekauft, den wir Plymouth getauft haben.

Als das Museum dann abgehakt war, haben wir Bordsprecher gewählt, was ein bisschen länger gedauert hat als geplant, da es unterschiedliche Meinungen dazu gab, ob es überhaupt welche geben sollte. Letztendlich sind jetzt aber Kjell und Hanna unsere Bordsprecher geworden.
Als das also endlich geschafft war, sind wir zum pädagogischen Programm übergegangen, das die Lehrer vorbereitet haben. Wir haben vor allem über unsere Stärken, Werte und Bedürfnisse gesprochen, was auch sehr wichtig ist, wenn man bedenkt, wie lange wir auf engem Raum zusammenwohnen.
Zudem wurde die Idee eingebracht, einen Brief an uns selbst zu schreiben, den wir am Ende der Reise dann wiederbekommen, damit wir sehen können, wie wir uns entwickelt haben und ob wir unsere Ziele erreicht haben.
Dann gab es erst mal was zu essen, bevor der „sportliche“ Teil des Tages begann. Wir hatten nämlich 3 Optionen zur Auswahl: ins Gym gehen, einkaufen gehen oder spazieren gehen.
Weil so viele einkaufen gehen wollten und ins Gym gehen für uns beide im Moment keine Option war, haben wir uns fürs Spazierengehen entschieden.
Wir sind dann zu viert + Mattes losgegangen und eigentlich wollten wir mit der Fähre fahren, aber weil es sehr windig war, sodass wir uns teilweise in den Wind reinlegen konnten, sind die Fähren nicht gefahren.
Also sind wir auf gut Glück einfach irgendwo an der Küste entlanggegangen und kamen auf die Idee, ein lustiges Video zu drehen. Wir haben einen Nachrichtenbeitrag über das Wetter in Plymouth gemacht und viel gelacht. Wir haben es nicht bereut, uns dafür entschieden zu haben.
Wir sind nämlich auch ziemlich nah ans Wasser ran und die hohen Wellen zu beobachten, war richtig cool. Bei so manchen ist es jedoch nicht nur beim Beobachten geblieben. Mattes, der als Einziger keine Regenhose und Gummistiefel anhatte, wurde richtig stark von einer Welle getroffen und war komplett nass.
Wir haben uns dann den Leuchtturm noch näher angeschaut, sind aber ziemlich bald wieder zurück zum Schiff, wo wir das Video bearbeitet, gegessen und geredet haben.
Später haben wir dann noch über einen Film für Sonntag abgestimmt und es wurde „Fluch der Karibik“ auf Englisch!!!
Danach haben sich alle ein bisschen verteilt, wie jeden Abend. Die einen nutzen die Zeit zum Tagebuchschreiben, andere, um Spiele zu spielen und wieder andere zum Häkeln oder Stricken.
SONNTAG:
Heute wurden wir vor unserem leckeren Frühstück vom Feueralarm geweckt, das zweite Mal in dieser Woche. Es war keine Übung, aber zum Glück ist nix passiert und die Ursache für den Alarm wurde behoben.
Da Sonntag war, gab es zum Frühstück Nutella und das 1-kg-Glas war innerhalb einer Stunde schon leer. Jetzt wissen wir, wieso wir einen so riesigen Nutella-Vorrat haben.
Dann begann unser Deep-Clean-Tag, mit allem Drum und Dran. Wir wurden alle in verschiedene Gruppen eingeteilt. Claudi musste das Deck und Lorena das Klo putzen. Andere mussten den Tagesraum putzen, andere die Vorräte kontrollieren, wieder andere die Küche und die Letzten den Flur und die Treppe putzen.
Nach den aufgeteilten Aufgaben mussten alle ihre Zimmer sauber machen und ordentlich einrichten. Bis alles perfekt war, hat es ein bisschen gedauert, weil Marie ein bisschen pingelig war und man vieles noch mal machen musste, bis wir das Okay bekommen haben.
Insgesamt war es ein bisschen stressig, weil wir alle noch nicht so eingespielt waren, aber das wird sich hoffentlich in den nächsten Wochen noch ändern. Und zudem werden wir heute mit dem Film dafür belohnt und können dann den Abend entspannt ausklingen lassen.
Einige sind auch mit Annika zum Gottesdienst in eine katholische Kirche gegangen. In der Zeit sind Charlotte, Mareike und wir beide noch mal nach Plymouth rein und haben uns Süßigkeiten besorgt.
Zum Abendessen gab es Mac and Cheese, Kürbissuppe oder Ramen. Alles war sehr lecker und insgesamt schmeckt alles immer sehr gut (außer wenn man seekrank ist, Lorena hat das schon getestet).
Nach dem leckeren Abendessen haben wir uns noch einen Film für den nächsten Sonntag rausgesucht und es wurde „Hotel Transsilvanien“, diesmal auf Deutsch.
Und jetzt genießen wir alle den Film zum Abschluss des Tages.
Gute Nacht!
Lorena grüßt ihre Familie und Freunde und wünscht ihrer Mama, ihrer Oma Biggsi, ihrer Cousine Alexandra und ihrer Freundin Eva alles Gute zum Geburtstag.
Claudi grüßt ihre ganze Familie.
Melina grüßt ihre Familie und Fay und wünscht Maya alles Liebe zum Geburtstag.
Charlotte grüßt ihre Familie und Freunde.
Julius grüßt seine kleine Schwester Antonia.
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