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Ankunft auf den San-Blas-Inseln

  • Carla
  • 8. Jan.
  • 3 Min. Lesezeit

Nach unserer zweitägigen, sonnigen Überfahrt von Kolumbien zu einer der San-Blas-Inseln sind wir vormittags am 08. Januar angekommen. Wir konnten die ganze Zeit segeln und haben zum ersten Mal seit Langem wieder Delfine gesehen.

Morgens habe ich mich extra ein wenig früher wecken lassen, um vor meiner Galle duschen zu können und noch Zeit mit meiner Wache zu verbringen, da wir heute leider das letzte Mal in dieser Konstellation Wache hatten. Für Franzi und Jason war es sogar die allerletzte Wache überhaupt.



Gegen kurz nach acht Uhr habe ich zusammen mit Keno Loh. und Annamengia begonnen, das Frühstück vorzubereiten. Bevor wir den Backbordanker heruntergelassen haben, wurde gefrühstückt und zwar mit schönem Ausblick auf das Land und auf zwei andere Schulschiffe, die Thalassa und die Thor Heyerdahl.


Keine fünf Minuten, nachdem wir geankert hatten, sind ganz viele Bewohner der Insel El Porvenir mit ihren Booten zu uns gefahren und haben innerhalb weniger Minuten unser komplettes Mitteldeck in einen Markt verwandelt. Sie haben so viele bunte Armbänder, Oberteile und Ofenhandschuhe ausgebreitet, dass es irgendwann schwierig wurde, an Deck herumzulaufen, ohne irgendwo aus Versehen draufzusteigen. Als die Verkaufenden wieder weg waren und wir mit dem Abspülen fertig waren, sind wir baden gegangen. Zwischendurch kam auch ein Fischer mit seinem Miniboot vorbei, dem wir ein paar Fische abgekauft haben.



Vor dem Mittagessen hat Martin ganz viele Kinder von der Insel an Bord gebracht, die sich die Regina anschauen durften, vom Klüverbaum springen durften und Süßigkeiten bekommen haben. Auf die Frage eines Schülers von uns an unseren Kapitän, ob die ganzen Kinder hier springen und schwimmen dürfen, erklärte er uns, dass die Kinder hier schon viel früher schwimmen lernen als wir in Deutschland. So sind dann Dreijährige vom Klüverbaum gesprungen, bevor alle Leute von unserem Schiff dort überhaupt jemals hinuntergesprungen sind.

Mittags wurde der Abwasch netterweise von der Crew übernommen (Danke!), sodass alle Schüler gleichzeitig an Land konnten. Als wir mit dem Dingi am Steg angekommen sind, wurden wir sofort von den Kindern umzingelt, die sich riesig über die Bälle gefreut haben, die wir für sie mitgebracht hatten. Auf dem kurzen Weg quer über die Insel sind wir an einem Basketballplatz vorbeigelaufen und haben uns die Häuser angeschaut, bis wir auf der anderen Seite angekommen sind.

Dort sind abwechselnd drei Schülerinnen in eines der beiden „Segelboote“ gestiegen, während die anderen mit den Kindern Ball gespielt oder mit ganz jungen Hundewelpen gekuschelt haben. Diese Boote waren Baumstämme mit einem Segel aus Stoff – sehr simpel, aber man kann damit einwandfrei segeln. So gelangten wir bis ganz in die Nähe der Regina und haben unserer Crew an Bord zugewunken. Wir haben auch gelernt, dass die Boote ausgehöhlt wurden und bis zu zwanzig Jahre halten.

Zurück auf El Porvenir habe ich, wie fast alle anderen, ein Kind auf die Schultern genommen. Besonders mochten sie es, wenn wir mit ihnen herumgerannt sind. Wir haben Fangen gespielt und Wettrennen gemacht. Die Kinder wollten uns immer zum Spaß unsere Sonnenbrillen und Kappen vom Kopf nehmen.



Als wir alle fertig mit dem Segeln waren, kam unsere restliche Crew und auch die Leute der Thalassa auf die Insel. In sechs Runden haben wir gegen die Einheimischen (Guna) Basketball gespielt und leider alle bis auf die letzte verloren. Nach dem Spiel sind wir am Strand baden gegangen, wo wir sogar riesige Muscheln gefunden haben.



Abends zurück an Bord haben wir nach dem kurzen Schock, dass unser ganzes Brot fürs Abendessen aufgegessen war, kurzerhand zusammen mit Kevin entschieden, dass es spontan richtig gute Wraps gibt. Nach dem Abendessen haben wir von Chantal das Briefing für den Landaufenthalt in Panama bekommen und erfahren, mit wem wir in der Gruppe auf der „eigenen Reise“ sein werden. Den Tag habe ich gemütlich auf dem Achterdeck ausklingen lassen, bevor meine Ankerwache um 23 Uhr begonnen hat.

Viele Grüßean Franzi, Jason, Chantal, Elena, Pieter, Martin, Kevinund an meine Familie

 
 
 

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