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Een gezellige, kleurrijke avond

  • Anna
  • 11. Apr.
  • 5 Min. Lesezeit

Ich saß gerade noch zufällig abends im Tagesraum mit Aliyha und Annamengia, deren Haare ich geföhnt habe, einfach zum Plaudern beisammen. Es war recht gezellig, wie man auf Niederländisch sagen würde. Eigentlich wollte ich gerade Blog schreiben, da kam Torren noch kurz vorbei und meinte, was bei uns so abgeht und was ich da so am iPad mache. Tja, so kam von ihm der Vorschlag aus Jux und Tollerei, ich solle den Blog doch auf Nederlands schreiben. Gleich war ich wieder motivierter, denn ich hatte die Idee, ein paar niederländische Begriffe einzubauen und dank Google Übersetzer sollte das ja auch für euch alles kein Problem sein.


Zwar sind wir jetzt schon auf der Überfahrt von den Azoren in Richtung Heimat, mit Boulogne sur Mer als letztem Hafenzwischenstopp eingeplant, aber der Blog geht noch über etwas aktivere Zeiten an Land, nämlich unseren vorletzten Abend auf den Azoren, den wir als gezellige bonte avond gestaltet haben.



Am Morgen des programmreichen Tages haben wir alle nochmal die Landzeit ausgenutzt und sind in Kleingruppen durch Horta gelaufen. Mit Hilla, Levi, Aliyha und Linus waren wir erst bei Peter Café Sport essen und anschließend im Laden shoppen – lekker entspannt.

Pünktlich um sieben waren wir alle am Schiff zurück und schon benieuwd naar het programma. Unsere Projektleitungen Hilla und Aliyha haben sich bereits um die Organisation des Essens gekümmert, nämlich gelieferte Pizza als Highlight. Um ehrlich zu sein, fanden wir die Pizza alle etwas speziell, aber het is wat het is und immerhin war es Pizza. Umso besser konnte nur noch der nachfolgende Abend werden.


Und so war es auch, denn höchst feinschmeckerisch und noch lustiger war die erste Einlage: Schokoladenwettessen, organisiert von der Alpha Watch. Der Geburtstagsspielklassiker hat auch bei uns an Bord richtig eingeschlagen. Schnell, schnell, schnell, Schal auf, Mütze dran und Handschuhe drüber und los ging es an das brutale Massakrieren der gefühlt unmöglich zu öffnenden Panzertapeverpackung, um an die Schokolade zu kommen. Es war wirklich ein Kampf! Schnell, schnell, schnell, den Würfel weitergeben, sonst kommt der gleich durch und isst alles auf. Es wurde wirklich nichts gegönnt!

Zuerst hatte der Würfel gefühlt nur Sechsen und dann waren sie auf einmal wie weggebannt. Bevor man den Handschuh noch richtig drüberziehen konnte, hatte der Gegenüber schon wieder eine Sechs und die Mütze wurde einem vom Kopf gerissen. So ging es lange hin und her und das war echt der perfekte Spielstarter, denn so kamen wir alle richtig in ausgelassene Stimmung. Das Lachen tobte schallend, denn natürlich hat die einzige Person am Tisch, die keine Schokolade mag, eins nach dem anderen die Sechs gewürfelt.


Weiter ging’s mindestens genauso aktiv raus neben das Schiff, wo die Bravo Watch bereits einen Parcours vorbereitet hatte, bei dem wir alle hobbyhorsing mäßig mit Philippo alias Gauli, eine Holzstab Luftballon Konstruktion mit vier Wackelaugen, zwischen den Beinen die herausfordernden Hindernisse so schnell wie möglich überwinden mussten.

Wir von der Charlie Watch haben angefangen. Alle anderen, samt Lehrern und Watchleadern, haben auf der Mauer gesessen und uns lautstark angefeuert beziehungsweise ausgebuht. Los ging’s, jede Millisekunde wurde gezählt, da wussten sie noch nicht, dass die Regeln stark eigeninterpretiert werden und das Ganze in einem riesigen Tohuwabohu endet.



Diane sprintete zurück und hat mir das Holzpferd staffellaufmäßig überreicht. Kaum über die Startlinie, kamen gleich alte Gummireifen, in denen man zuerst mit beiden Füßen in einen, dann einen links, einen rechts, wieder in einen und so weiter springen musste. Meine hohe Geschwindigkeit wäre mir fast zum Verhängnis geworden. Gerade so stolperte ich aus dem letzten Reifen heraus, landete gekonnt und slidete wahrscheinlich eher weniger elegant mit reduzierter Geschwindigkeit unter der niedrigen Besenstil Box Stellage durch und hopste wie beim Hürdenlauf über die direkt dahinter platzierte Springstange. Huh. Wenigstens hatte ich den Besen nicht mitgenommen.


Mit Philippo zwischen den Beinen preschte ich durch den Slalom und da war es auch schon: die von allen höchst gefürchtete, bereits nach kurzer Zeit berühmt berüchtigte letzte Station, das Eimerwerfen. Musste man nicht gerade nochmal laufen wegen heruntergefallener Stange, war dies Zeitkiller Nummer eins und manchmal wollte der Ball trotz kleiner Distanz einfach nicht in den Eimer gehen.

Einfach werfen dachte ich mir, hab mich ja schon oft genug dumm angestellt und zu meiner eigenen Überraschung ging der Ball one shot like rein. Jetzt nur noch schnell zurück und umstandslos übergeben. Geschafft!



Danach war’s nur noch wild: Mitglieder der gegnerischen Parteien, also andere Wachen, stellten sich absichtlich in den Weg und gaben falsche Befehle bezüglich Regelverstößen und Kommentare dazu wurden von allen Seiten reingebrüllt. Es war sehr unterhaltsam und schön energiegeladen, alles andere als tot wie an so manch anderen Abenden.

Nach der Frischluftaktion ging es wieder rein, weiter mit einer zumindest etwas friedlicheren Aktivität: dem von der Charlie Watch organisierten Songraten. Los ging’s mit bekannten Kinderserien, aber das wäre ja zu einfach gewesen, hätte man das direkt einfach reinrufen dürfen. Deswegen haben wir uns überlegt, dass an diesem Abend nicht nur die physischen Fähigkeiten, sondern auch die mentalen trainiert werden, indem man erst eine Matheaufgabe lösen musste, bevor man den zugehörigen Seriennamen äußern durfte.

Man sah förmlich die Köpfe rauchen, aber das haben die schönen, wohlbekannten Klassiker wie Biene Maja wieder ausgeglichen, richtig leuk!


Nach dem nostalgischen Exkurs folgten moderne Poplieder, die in Kombination mit Treffkünsten erraten werden konnten. Dabei waren Robert und Li echt stark, doch in der letzten Runde, die ganz schlicht mit Melden ablief, haben alle nochmal gut mitgeraten.

Zum Schluss des bunten Abends war noch ein ruhigeres, doch lustiges und für mich persönlich sehr interessantes Spiel organisiert: Crazy Fakten raten. Das funktionierte so, dass jeder an Bord im Vorhinein einen Zettel mit einem krassen, sei es lustigen, überraschenden oder einfach nicht so bekannten Fakt über sich, mit seinem Namen darauf, abgab. Später wurden diese natürlich vorerst ohne Nennung des Namens vorgelesen und man musste in Gruppen überlegen und diskutieren, wer denn diese Verrücktheit ausgeheckt haben könnte.


Dabei waren Stories von Schülern, die ein Boot zum Kentern gebracht haben, über landesweite Vorlesewettbewerbsgewinner bis hin zu jemandem, der mit einem gestohlenen Motorrad nach Griechenland gefahren ist, alles war dabei. Doch wer bei was jetzt dahintersteckt, das verrate ich euch natürlich nicht ;)


Was man nicht alles noch so erfährt, obwohl man schon über fünf Monate miteinander verbracht hat! Das Lustige war zu sehen, wer wem was zutraut oder auch nicht. So haben manche Teams bei jeder Aussage die gleichen Kandidaten in Betracht gezogen und so manch andere, eher schüchterne Person, sorgte nochmal für Überraschungen.

Der Abend erinnerte mich an eine Quizshow oder eine Entertainment TV Show, die man gelegentlich mit seiner Familie zur abendlichen Vergnügung schaut, nur dass es hier 1000x besser und lustiger war, da es in Real Life einfach echter, viel aktiver, persönlicher und vor allem nog gezelliger war.


So haben wir einen sich rasant dem Ende neigenden gemeinsamen Abend mit vielen lustigen Momenten, die noch lange in Erinnerung bleiben werden, ausklingen lassen, echt een heel mooi einde!


Eure Anna – liebe Grüße an meine Familie, ich freue mich schon, euch nächste Woche alle wiederzusehen! :)

 
 
 

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