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Bermuda - Unser letzter Stopp vor der Atlantiküberquerung

  • Levi
  • 12. März
  • 4 Min. Lesezeit

Nach 10 Tagen Überfahrt von Mexiko sind wir endlich in St. George auf Bermuda angekommen. Es hat sich irgendwie ein bisschen unwirklich angefühlt, nach so vielen Tagen nur Wasser plötzlich wieder Land zu sehen. Während wir noch Wale beobachtet und Mittag gegessen haben, kam dann endlich der Pilot und hat uns direkt vor die Thalassa (ein weiterer Traditionssegler) in den Hafen gebracht.


Nachdem alle ihre Deep Clean Aufgabe fertig hatten, durften wir zum ersten Mal an Land. Endlich wieder festen Boden unter den Füßen, ein ziemlich gutes Gefühl. St. George ist ein kleiner, aber sehr schöner Ort mit viel Geschichte.



In St. George kam damals im 17. Jahrhundert das erste Schiff an. Die „Sea Venture“ war gegen ein Riff aufgelaufen, aber alle Passagiere haben es an Land geschafft. Dadurch wurde Bermuda überhaupt erst besiedelt. Außerdem steht dort die älteste Kirche der westlichen Hemisphäre, die St. Peter’s Church, die schon von Queen Elizabeth II., Prinz Philip, Prinzessin Diana und Prinz Charles besucht wurde.


Mit Linus, Anna, Hilla und Leo bin ich dann an Land gegangen, um den Ort zu erkunden. Wir waren alle sehr beeindruckt, weil alles sehr britisch aussah. Die Häuser hatten alle unterschiedliche Farben und weiße Dächer, wodurch alles irgendwie ruhig und schön wirkte.

Es gab eine kleine Einkaufsstraße mit vielen verschiedenen Läden, von Kunstläden bis zu Strickläden, was natürlich besonders unseren „Strick- und Häkelclub“ gefreut hat. Auch Cafés und Restaurants gab es viele.



Ein Highlight war für uns ein Eisladen mit extrem guten Brownies. Was uns aber echt überrascht hat, waren die Preise: Eine Pizza für 30 Dollar, Schokolade für 11 Dollar oder Chips für 10 Dollar. Klar, dass alles importiert wird, wussten wir, aber in diesem Ausmaß haben wir es nicht erwartet.



Am Nachmittag bin ich dann noch mit Linus und Anna weiter durch die Gegend gelaufen und wir haben uns noch ein bisschen umgeschaut, bevor wir abends wieder zurück aufs Schiff sind.

Am Abend waren wir gerade alle dabei, Werwolf zu spielen, als plötzlich (einen Tag zu früh) David, unser Survival Coach für die Azoren, an die Tür geklopft hat.

Am nächsten Tag hatten wir komplett frei. Keno Lo, Linus, Keno Li, Anna, David und ich sind zur Tobacco Bay gelaufen. Eigentlich sollte der Weg nur 20 Minuten dauern, am Ende waren es eher 1,5 Stunden, weil wir uns ein paar Mal verlaufen haben, denn sowas passiert schon einmal öfter ohne Handy.

Der Strand war dafür umso schöner: klares, hellblaues Wasser, weißer Sand und perfekte Bedingungen zum Schnorcheln. Das einzige Problem war, dass das Wasser nur 18 Grad hatte.

Nach ein paar Stunden sind wir zurück zum Schiff gelaufen und später nochmal in die Stadt gegangen.


Am Abend gab es dann die zweite Runde Barbecue mit der Thalassa. Beide Schiffe haben Essen vorbereitet und alles wurde auf einer großen Tafel aufgebaut. Wir haben zusammen gegessen, geredet und einfach die Zeit genossen. Danach haben wir uns gegenseitig die Schiffe gezeigt. Es war einer dieser Abende, bei denen man merkt, wie besonders das hier eigentlich ist.



Am Montagmorgen mussten wir unseren Platz wechseln und uns an die Steuerbordseite der Thalassa legen, weil unser Platz von einer 100-Meter-Yacht gebraucht wurde. Schon ein bisschen verrückt, wie schnell man „verdrängt“ wird 😅

Später sind wir dann mit unseren drei Lehrern nach Hamilton gefahren, der Hauptstadt von Bermuda. In Gruppen von mindestens drei Leuten konnten wir die Stadt für ein paar Stunden selbst erkunden.

Nach den Tagen in St. George war es richtig schön, mal wieder in einer größeren Stadt zu sein.

Ich war mit Linus, Emma, Anna und Lotti unterwegs und wir sind einfach durch die Stadt gelaufen – von Buchladen zu Tourishop zu Café. Am Wasser haben wir Fotos gemacht und uns dann mit Essen aus dem Supermarkt in einen Park gesetzt.

Gegen 16:30 Uhr sind wir wieder zurück nach St. George gefahren und abends haben wir noch mit ein paar Schülern von der Thalassa zusammen gesungen.



Am nächsten Tag hatten wir viel Programm.

Vormittags waren wir im Museum und im Rathaus und haben mehr über die Geschichte von St. George gelernt. Nach dem Mittagessen, sehr gute Lasagne, durften wir dann auf das deutsche Forschungsschiff Walter Herwig III, das gerade in Bermuda war, um Aale zu erforschen.

Der 2. Offizier hat uns eine Tour auf Deutsch gegeben.

Am Nachmittag sind wir zur Moongate Brauerei gegangen (unser WLAN-Spot), um Sachen für den Atlantik herunterzuladen.

Nach dem Abendessen gab es dann noch ein Sportprogramm von Robert: Capture the Flag. Zwei Teams, viel Action und nach zwei Stunden ein faires Unentschieden.

Abends haben wir dann noch zusammen Werwolf im Dunkeln gespielt – ein perfekter Abschluss für den Tag.



Heute hatten wir unsere erste Unterrichtsstunde mit David über Pflanzenkunde und haben den letzten Abend in Bermuda mit Pizza und High School Musical 2 verbracht.


Am Donnerstag sind ein paar früh joggen gegangen, um sich vor der zweiwöchigen Atlantiküberquerung nochmal auszupowern. Auch haben wir unsere Essenslager wieder mit Lebensmitteln aufgefüllt, die Regina Maris wurde wieder gereinigt, bevor wir dann pünktlich um 17 Uhr ablegen konnten. Ein letztes Mal Land berühren bevor unser Pilot kam, um uns wieder aus der Hafenbucht heraus auf den offenen Atlantik zu bringen.

Unsere Atlantiküberquerung hat begonnen und die Aufregung ist groß!


Viele Grüße Levi

Ich grüße besonders meine Familie!

 
 
 

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