Silvester in Santa Marta, Kolumbien
- Leona
- 1. Jan.
- 3 Min. Lesezeit
Hey ihr Lieben,
wir haben es geschafft. 2025 ist hiermit beendet. Ein Jahr voller Erlebnisse und Erfahrungen. Wir Schüler, haben uns „letztes“ Jahr entschieden, die Reise zu starten. Eine Reise, die uns für immer prägen, begleiten und zusammenschweißen wird. Ich glaube, ich kann für uns alle sprechen, dass wir super dankbar sind, hier zu sein.
Um 21:00 Uhr sind wir endlich in Santa Marta eingelaufen. Eine superschöne Stadt westlich in Kolumbien. Den Tag über haben wir noch ein bisschen Schule gemacht, die letzte Zeit in 2025 wurde also fleißig genutzt.
Am Vormittag haben wir dann noch eine stille Zeit gemacht, wo wir noch einmal unsere Gedanken sammeln konnten, bevor wir ins neue Jahr starten. Stille Zeit bedeutet, dass wir uns eine Stunde nehmen, wo die Leute, die wollen, einen Ort bekommen, wo Stille herrscht. Man kann seine Gedanken sammeln und einfach mal die Ruhe genießen. Ich fand es schön, noch einmal zurückblicken zu können, da jeder einzelne von uns Dinge hat, wofür er stolz oder aber auch nicht so stolz drauf sein kann. Worauf wir alle aber riesig stolz sein sollten, ist, dass wir es hierher geschafft haben.
Sofort, als wir angekommen sind, ging es in die Vorbereitungen. Wir haben geschmückt und uns fertig gemacht. Von der Crew wurde eine kleine Briefaktion geplant, wo wir alle fünf Briefe gezogen haben und denjenigen einen kleinen Neujahresgruß schreiben sollten. Dies hat leider länger gedauert als geplant, und wir hatten danach ein bisschen Zeitdruck. Das hält uns aber nicht davon ab, unsere Traditionen auch an Bord weiterzuführen.

Bei vielen von uns ist es traditionell, am 31.12. abends „Dinner for One“ zu schauen. Ob mit Freunden, der Familie oder alleine, es ist Tradition. Da wir in Kolumbien sind und das WLAN hier nicht das Beste ist und wir auch noch vor Anker liegen, war es ein bisschen schwierig, dies umzusetzen. Positiv bleiben – wir haben es geschaut, auch wenn es zwischendurch angehalten hat oder der Ton kurz ausgefallen ist.

Als wir damit durch waren, war es auch schon 23:50 Uhr und wir sind alle ganz schnell runter in unsere Kajüten gerannt und haben uns schnell in unsere Badesachen geschmissen. Als es dann ca. 2–3 Minuten vor Silvester war, haben wir uns alle auf die Reling gestellt und auf Maries Zeichen gewartet. 10, 9, 8, 7, … bei 1 sind wir alle zusammen gesprungen. Zusammen ins neue Jahr. Wir haben uns so gefreut, als wir wieder aufgetaucht sind. Wir wollten uns alle in die Arme springen, dabei haben wir uns nur unter Wasser gedrückt. Die Sicht auf das Land und wie die Stadt den Anfang vom neuen Jahr feiert, war wunderschön.
Wir sind dann alle nach und nach wieder aus dem Wasser gekommen und haben die Crew in den Arm genommen und ihnen ein frohes neues Jahr gewünscht. Auch wir Schüler konnten uns noch einmal vernünftig, ohne unter Wasser zu sein, Happy New Year wünschen.
Danach haben wir uns wieder in unsere Kleider und Hemden geschmissen.
Wir alle haben Dinge, für die wir dieses Jahr dankbar sind. Diese haben wir gesammelt und aufgeschrieben. Aber nicht nur Dinge, für die wir dankbar sind, nein, auch Dinge, die schlecht waren und die wir abschließen wollen. Wir haben uns außerdem Ziele für das nächste Jahr vorgenommen, die wir erreichen wollen. Dies sind alles Dinge, die wir auf irgendeine Weise verarbeiten wollen. Deswegen dachten wir uns, machen wir ein kleines Ritual und zünden diese Zettel an und schmeißen sie über Bord.
Wir haben den Abend noch damit verbracht zu feiern. So richtig beendet haben wir den Abend mit einer kleinen Singrunde. Wir haben wieder unsere Gitarre rausgekramt und haben alle zusammen gesungen. Robert, unser Lehrer, hat sich „Shake It Off“ von Taylor Swift gewünscht, was sehr lustig geendet ist.
Wir haben es geschafft! Dieser Satz sagt vieles aus. Wir haben nämlich nicht nur das Jahr beendet, sondern auch eine der schwersten Zeiten auf der Reise. Die Weihnachtszeit, wo man sich zu Hause mit seinen Liebsten einkuschelt und die Zeit genießt. Es war eine sehr intensive Zeit, aber wir haben sie alle zusammen verbracht und das ist das, was zählt.
Wir starten nun alle zusammen ins neue Jahr und werden die restliche Zeit genießen. Die Halbzeit kommt immer näher.
Liebe Grüße Leo
Ich grüße meine Familie und vor allem meine Schwester.
Liebe Grüße von Antonia für Sky
– Keno Lo.: Liebe Grüße an meine Familie, Alexia und Alexa
– Annamengia: Liebe Grüße an meine Familie, Freunde und Katzen. Alles Gute zum Geburtstag an meine Großmutter :)
– Aliyha: Liebe Grüße an meine Familie und Freunde
– Linus: VIELE LIEBE GRÜSSE AN ALLE!
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