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Unser Besuch in dem Dorf der Arhuaco

  • Linus
  • 3. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Der Tag startete schon früh, durch das leise Brüllen der Affen wurden wir aus unseren lieblichen Träumen erweckt.



Bei dem gemeinsamen Aufstehen und Wachwerden haben wir uns über die Nacht ausgetauscht und darüber, wie das Schlafen in den Hängematten oder den Zelten war.

Die Zelte konnten wir am Rande des Dorfes neben der Schule, gleich neben dem Strand, aufstellen.



Die Hängematten hingen unter einem Strohdach, neben einem der mehreren Schulgebäude, die einen kleinen Platz bildeten, in dem wir unsere Zelte aufgeschlagen hatten, sodass wir alle nah beieinander schliefen.

Da zu dem Zeitpunkt die Schule, die nicht nur für die Kinder der Arhuaco, sondern auch für kolumbianische Kinder aus der Nähe ist, aufgrund des neuen Jahres noch geschlossen war, wurden wir auch nicht von dem dortigen Schulalltag gestört.

Zum Frühstück, welches bereits auf uns wartete, begaben wir uns dann in die Küche, die in der Mitte des Dorfes gelegen war.



Zum Frühstück gab es dann Rührei mit Reis und lokalen Wurzeln oder gekochten Kartoffeln, sodass wir gut gesättigt in den Tag starten konnten.

Den Tag verbrachten wir dann in dem Dorf. Wir spielten Fußball, machten Yoga und sprachen gemeinsam als Gruppe über die Themen, die uns beschäftigten.

Wenige legten sich auch kurz schlafen, da die Nacht für einige unter den ungewohnten Umständen nicht ganz so erholsam war.

Durch die Hitze verbrachten wir auch viel Zeit im Schatten.

Am Nachmittag haben wir uns dann im Dorfkern mit dem Mamu, dem obersten spirituellen Führer, getroffen, der die wissbegierigen Fragen beantwortete.

Dafür musste aber erst die Frage in Englisch gestellt werden, welche folgend von Luisa, einer Einheimischen, vom Englischen ins Spanische übersetzt wurde und von einer weiteren Person vom Spanischen in die Sprache der Einheimischen, Ika, übersetzt wurde, wo diese dann vom Mamu beantwortet wurde, bevor die Antwort den lieben langen Weg wieder zu uns zurückfand.

Den Abend haben wir dann gemeinsam am Feuer ausklingen lassen, wo wir auch unser Abendessen, bestehend aus Fisch, Reis und Salat, eingenommen haben.



Zum Verständnis: Das Dorf der Arhuaco liegt zwei Stunden mit dem Bus von Santa Marta entfernt.

Von der Straße aus muss man zwanzig Minuten zu Fuß durch den Urwald laufen, bevor man ins Dorf kommt.

Die Häuser sind aus Lehm und Holz erbaut und haben ein Strohdach, welches den häufig einzigen Raum des Hauses überdeckt.

Im Dorf leben zwischen 150 und 300 Personen. Diese betreiben Ackerbau, halten kleinere Tiere oder arbeiten in der Nähe.

Die meisten Dörfer der Arhuaco sind höher in den Bergen gelegen, wo man bis zu zwölf Stunden zu Fuß hinbraucht, da es keine befestigten Straßen gibt.

Die Arhuaco haben den Wunsch, Interessierten ihre Kultur näherzubringen.

Der Mamu sprach auch davon, dass man erst verstehen muss, bevor man etwas respektieren kann und erzählte uns, dass jeder einen Grund hat, warum er hier ist und herausfinden darf, was man zu tun hat.


Die Zeit in dem Dorf der Arhuaco war für uns alle eindrucksvoll und wir reflektierten unsere Erlebnisse.


Grüße Linus

 
 
 

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