Unser letzter Tag auf den Kapverden vor der Atlantiküberquerung
- Lisi & Carla
- 4. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Unser letzter Morgen in Mindelo (04.12.2025) begann mit dem Ausklarieren im Hafengebäude, anschließend wurden noch die letzten Besorgungen gemacht und die Taschen voller Kekse gestopft. Danach sind wir mit dem Dinghy zurück an Bord gefahren, dort gab es Frühstück und auf ging es zur nächsten kapverdischen Insel, Santo Antão. Nach einer sonnigen und schönen dreistündigen Überfahrt ankerten wir in einer kleinen Bucht, von der man schon das gesamte Dorf erblicken konnte.

Keine 15 min. später wurden wir von Einheimischen in kleinen Holzbooten abgeholt und an
Land gebracht. Angekommen in diesem schönen Dorf wurden wir freundlich empfangen und zu einem Fußballspiel herausgefordert. Trotz größter Bemühungen unserer Spielenden
wurden wir schnell ins Schwitzen gebracht, wahrscheinlich haben wir das Unentschieden nur
durch das Zujubeln aller, die das Spiel lieber vom Rand aus verfolgten, geschafft. Erst
nachdem wir gemeinsam Monte Trigo erkundet haben, ist uns bewusst geworden, was für
eine große Rolle der Fußball im Dorf spielen muss, weil der große Sandplatz, an dem auch wir gespielt haben, so zentral und präsent am Strand gelegen ist. Uns hat aber am besten die ruhige und friedliche Stimmung vor Ort gefallen, die wir bei einem kleinen Spaziergang so intensiv wahrgenommen haben.

Zurück am Strand konnten wir dann ein örtliches Ereignis beobachten, das uns zunächst etwas irritiert hat: Es wurde eine Ziege auf ein kleines Holzboot verfrachtet. Aber wir haben gelernt, dass sie das machen, um sie im nächsten Dorf zu verkaufen.

Wir beide, Emily, Jason und Annamengia sind dann schon wieder zurück an Bord gebracht
worden, wo wir gemeinsam mit Torren im Abendrot baden gegangen sind. Nachdem wir
schon vom Achterdeck und vom Klüverbaum gesprungen sind, wurde es nur noch besser!
Dank Torrens Idee haben wir uns noch vom Schooner-Dach mit einem Seil ins Wasser geschwungen.
Während wir den schönen Abend an Bord genossen haben, durfte der Rest von uns noch die
Häuser und Wege des Dorfes erkunden. Als wir alle wieder zurück an Bord waren, haben wir
noch ein paar Einheimische bei uns begrüßt und ihnen das Schiff gezeigt. Besonders
fasziniert waren sie von unserer Steuerhütte und der ganzen Navigation.

Den Abend haben wir noch nett mit Musik ausklingen lassen, bis es dann am nächsten
Morgen mit Porridge zum Frühstück los auf die Atlantiküberquerung ging.
Carla hat dieses Happening leider verschlafen.
Liebe Grüße an unsere Familien und Freunde
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